Es gibt zwei Dinge, die gehen gar nicht. Das erste und weitaus tragischere: Ich habe noch nie Kartoffelsalat gemacht. Allerdings esse ich auch nur den von meiner Mutter, der ist genial lecker. Eigentlich könnte ich den mal nachmachen. Das Problem ist, dass es kein Rezept hierzu gibt und meine Mama es schafft, die Zutaten in gefühlten Mengen so zusammenzubauen, dass es irgendwie das richtige Rezept wird. Ein Nachbau wäre wahrscheinlich sehr unlecker, obwohl ich es langsam echt mal ausprobieren müsste. Alternativ suche ich allerdings auch noch ein moderneres Rezept, vielleicht was mit Apfel und Gurke…
Das nächste Problem: Ich habe noch kein tolles Rezept für Nudelsalat gefunden. Das heißt mein italienischer Nudelsalat mit Ruccola, Tomaten, Mozarella und Pinienkernen ist super lecker. Aber dies ist auch ein sehr „moderner Nudelsalat“, der außer den Nudeln nichts mehr mit der typischen Variante gemein hat. Die ganz typische Variante mit Dosenerbsen, Mandarinen, Fleischwurst und ein paar Gläsern Mayo soll es aber auch nicht sein. Irgendetwas dazwischen, was nicht zu exotisch und nicht zu altmodisch ist. Hilft glaube ich nur ausprobieren. Würstchen haben wir schon mal genug im Kühlschrank. Hier ist der erste Versuch eines Nudelsalates. War eigentlich lecker. Allerdings bin ich mit den Radischen noch nicht ganz glücklich.
Im Salat sind Kochschinken, etwas Emmentaler, Radischen, Salatgurke, natürlich Nudeln, Kräuter und eine Mischung aus Salatmajonaise, Naturjoghurt, Apfelessig und Olivenöl.
Ein gaaanz schnelles Pastagericht mit vielen guten Zutaten. Die bunten Nudeln sind noch aus Italien – leider weiß ich nicht wie man diese lustige Form nennt…sie passen gut zur Sauce und ergeben ein buntes sommerliches Gericht. Oliven sollte man allerdings mögen 😉
Für 2-3 Portionen Sauce nimmt man
2 EL Olivenöl
1 Zucchini
2 Knoblauchzehen
1/2 TL getr. Oregano
2 EL Tomatenmark
1 Dose geschälte Tomaten
2 TL Kapern
2 EL Oliven
1 Dose Thunfisch (im eigenen Saft)
etwas frische Petersilie und Basilikum
etwas Salz und Pfeffer
Die Zucchini waschen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Knoblauch fein hacken. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Zucchinischeiben kurz anbraten. Zur Seite schieben, Oregano und Knoblauch kurz anbraten, dann Tomatenmark mit anbraten und alles vermischen.
Die geschälten Tomaten klein schneiden und zum Gemüse geben. Kurz aufkochen lassen. Oliven, Kapern und in Stückchen zerrkleinerten Thunfisch zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen, alles heiß werden lassen. Zum Schluss die gehackten Kräuter unterrühren.
Die gekochten Nudeln habe ich unter die Sauce gemischt.
Dieses Rezept ist leider nicht neu 😉 Liegt daran, dass wir eigentlich essen gehen wollten…dann aber keine Lust mehr hatten nach dem Spaziergang durch Aachen mit Einkauf fürs Grillen morgen, Eisessen und ganz viel Tee aus dem Teeladen kaufen.
Also gab es Nudeln mit Pesto: Geht schnell, ist seeehr lecker und momentan eine gute Möglichkeit meine Petersilie am überschießenden Wachstum zu hemmen. Früher habe ich mal Pesto aus dem Glas gekauft und das hatte weder viel Geschmack, noch war es lecker. Nach dem ersten Pürrier-Versuch war ich so begeistert, dass ich es nur noch selbst mache: Mit Basilikum und Pinienkernen, mit Petersilie und Walnüssen, mit Ruccola…
Rezept für 2 Personen oder 250g Pasta
1 große Hand voll Petersilie (etwa 30g)
2 Knoblauchzehen
25g Walnüsse
50g Parmesan
6 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Walnüsse grob zerkleinern und ohne Fett anrösten. Abkühlen lassen.
Nudeln (Spagetti, Penne etc.) in Salzwasser kochen.
Petersilie waschen und trocknen lassen. Parmesan reiben.
Knoblauchzehen mit Nüssen, Petersilie und Parmesan in einen Mixbecher geben. Olivenöl zufügen und pürrieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Wenn die Nudeln fast gar sind, ein paar Esslöffel vom Nudelwasser unter das Pesto mischen. Nudeln abschnütten, zurück in den Topf geben und mit dem Pesto vermischen.
Mein letzter Eintrag ist zu viel lange her…der Monat ist verflogen…in der Zwischenzeit war ich ein paar Tage lang in Berlin auf dem Röntgenkongress, dann wieder in Aachen mit langen Seminaren, einer fiesen Erkältung, die nicht weggehen wollte und viel zu organisieren. Zuletzt war ich bei Johannes in Wermelskirchen. Jetzt ist wieder ein wenig Ruhe eingekehrt, der Kühlschrank ist wieder gefüllt und ich habe wieder Lust zu kochen. Fleisch – keine Frage. Ich war heute Blut spenden mit einem sensationell niedriegen Hämoglobinspiegel.
Ich wollte schon länger Pastitsio backen Das ist ein griechischer Auflauf aus Maccaroni, Hackfleisch, Tomaten und Sauce Béchamel, den ich erst wenige Male bei Johannes Mutter gegessen habe und der soooo lecker war, dass ich ihn gern öfter essen würde.
Ich habe in ein griechisches Kochbuch und mehrere Rezepte online geschaut und eine Mischung aus allem gekocht. Im Kochbuch waren außer Lorbeer, Petersilie und Wein keine Gewürze in der Tomatensauce. Außerdem wurde zusätzlich zu den Käseschichten über den Nudeln noch Käse in die Bechamel gemischt, sowie eine Tasse Butter und Eier über den Auflauf gegossen, was mir etwas zuviel des Guten erschien 😉
Fürs nächste mal merke ich mir schon mal: Zimt, Nelken und Oregano!! Trotzdem war es fürs erste Mal schon super lecker!! Morgen gibt es den Rest, der bestimmt noch besser schmecken dürfte.
Rezept (4 große oder 6 kleine Portionen)
400g Maccaroni
1 EL Öl
1 große Zwiebel
400g Rinderhack
1 kleine Tasse Weißwein
1 Dose geschälte Tomaten
1 Lorbeerblatt
Salz, Pfeffer
1 Msp. Zimt, Paprika
Parmesan (ca. 100g)
3 EL Butter
3 EL Mehl
200ml Milch
200ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
2 Eier
Nudeln in Salzwasser bissfest kochen. Abschütten und abkühlen lassen.
Eine Auflaufform mit Butter ausstreichen.
In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Hackfleisch anbraten. Mit Wein ablöschen, etwas einkochen lassen. Dann klein geschnittene Dosentomaten und Gewürze zugeben. Bei kleiner Hitze 15 min. kochen lassen.
Käse reiben.
Für die Bechamel Butter ernitzen, Mehl zugeben und anschwitzen. Mit einem Schneebesen Milch und Brühe einrühen, kurz aufkochen lassen. Hitze reduzieren, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und die Sauce andicken lassen. Abkühlen, Eier einrühren.
Jetzt nur noch alles schichten: Erst die Häfte der Nudeln, etwas Käse, die Tomatenhackfleischsauce. Die andere Häfte der Nudeln, etwas Käse, die Bechamel. Zuletzt den Rest Käse.
Bei 180°C für ca. 40 Minuten backen. Vor dem Anschneiden etwas abkühlen lassen.
Ein Tag, der schneller vorbei geht als mir lieb ist: morgens lernen, den ganzen Nachmittag beim Doktorvater und jetzt wieder lernen, ok zwischendurch eine neue Folge Greys Anatomy geguckt… Der Nachmittag war ganz schön viel Input, und ich habe so viele Ideen und Aufgaben, dass ich gern meine Arbeit weiterschreiben würde. Die muss leider noch einen Monat warten.
Freue mich aufs Wochenende und zwei Tage ohne Uni. So bescheiden sind Medizinstudenten: Dankbar, wenn sie ein wenig länger als 7 Uhr schlafen und den ganzen Tag Zeit haben um am Schreibtisch sitzen dürfen…oder müssen, weil sie in den letzten Tagen nicht genug geschafft haben. Zeit für ein paar schöne Sachen muss aber auch sein, wünsche mir schönes Wetter, wollen wieder draußen was unternehmen…
Sehr lecker und schmeckt nach Sommer. Die Tagliatelle haben meine Eltern aus Italien mitgebracht, sie riechen sehr aromatisch, schmecken toll!! Ruccola und Ziegenkäse sind lecker würzig und passen gut zu den milden roten Linsen. Ich musste nur noch die Nudeln kochen und war in 10 Minuten fertig. Das Essen ist nebenbei männertauglich, Jojo wollte probieren und fande es lecker.
So ähnlich mach ich gerne Salat: Dann allerdings Feldsalat mit ein paar Tomaten, darauf Linsen und Ziegenkäse. Dazu nur noch Salz, Pfeffer, Balsamico und Olivenöl. Total lecker mit ein bisschen Brot.
Zutaten für 1 Person
Nudeln (je nach Hunger)
1 Hand voll Rucola
50g rote Linsen
Ziegenfrischkäse
Salz, Pfeffer
2 EL Zitronensaft
2 EL Öl (hab Walnuss- und Olivenöl genommen)
1TL Honig
Nudeln in Salzwasser kochen. Linsen in Gemüsebrühe kochen (meine waren noch von gestern..).
Rucola waschen und grob zerkleinern. Zitronensaft und Öl vermischen und mit Salz, Pfeffer und Honig würzen. Rucola mit dem Dressing mischen.
Sind Nudeln und Linsen gar, beide im Topf mit dem Rucola vermischen. Auf einen Teller geben und den Ziegenkäse darüber bröseln.
Morgens wieder Haferbrei 🙂 Diesmal mit einer halben Birne und ein paar getrockneten Datteln, alles ganz klein geschnitten. Das schöne am Winter ist, dass es Trockenfrüchte überall zu kaufen gibt und ich immer welche im Kühlschrank habe. Sind einfach super zum in Müsli oder Haferbrei, in manchen Gerichten oder zwischendurch.
Mittags esse ich immer ganz langweilig…Brot oder Brötchen. Mit Käse und manchmal irgendwas buntem darauf und daneben. Das sah ganz nett aus, meist ist es aber nur Brot.
Heute war der letzte Tag Notfallmedizin nach 2 wirklich coolen Wochen. Wir haben reanimiert (endlich mit manuellen Defis und nicht nur mit AEDs ;)) uns selbst aus den schlimmsten Traumasituationen geborgen, Puppen gerettet oder auch nicht und so einiges an Theorie gelernt. Hat Spaß gemacht…auch wenn es schwierig ist Algorithmen, die man eben erst gelernt hat, umzusetzen und nebenbei noch schnell alles nötige aus einem Riesen-Rettungsrucksack zu suchen. Nebenbei habe ich eine sehr nette Assistentin über die Anästhesiologie in Aachen ausfragen dürfen und so einiges erfahren.
Zur Tomatensauce von gestern habe ich noch rote Linsen und Sprossen gegeben und hatte ein typisches Katrin-Essen. Ich muss ja ausnutzen, dass Jojo nicht mitisst und all das kochen, was ich sonst aus Rücksicht auf ihn nicht mache. Danach habe ich garantiert wieder Hunger auf Fleisch. Rote Linsen mag ich total gerne, sie sind sehr schnell gar und schmecken zu Pasta, Reis, in Suppen, in Salaten. Man gibt sie in die doppelte Menge Gemüsebrühe und lässt sie 10 bis 15 Minuten kochen. Das Wasser sollte dann verdunstet bzw. aufgesogen sein. Die Sprossen sind überreifer Zufall, aber passen gut hierzu.
Ansonsten dreht sich alles ums Lernen…diese Woche wiederhole ich Chirurgie. Ich habe mich nur für den Schumpelick, ein Kurzlehrbuch vom Aachener Chef der Allgemeinchirurgie, entschieden. Es hat nur 904 Seiten (von denen ich zum Glück vorerst nur die Hälfte lesen und lernen muss). Kompakt und ganz gut zu bewältigen. Alle „anständigen“ Lehrbücher sind natürlich viel dicker. Nebenbei gibt es noch Vorlesungen und die Schwarze Reihe zum Kreuzen. Leider ist Chirurgie nur eins der 10 Fächer..Übrigens ist mein Schreibtisch sonst immer chaotischer, da alles darauf liegt, was erledigt werden muss. Ist für den nächsten Monat verdrängt, sonst wird es plötzlich spannender als es ist und wird vor der Chirurgie bearbeitet.
Gestern habe ich von der lieben Maike ein Buch geschenkt bekommen und habe mich total darüber gefreut. Ich habe noch nicht hineingeschaut, sondern will ab heute jeden Abend ein paar Seiten lesen, als Anregung oder spirituelle Begleitung. Es liegt auf meinem improvisierten Nachttisch, einem Korb…zufälligerweise hatte jeder von uns 3-4 davon bevor wir zusammengezogen sind, so dass wir sie irgendwo unterbringen mussten…
Frühstück: Einige werden es hassen, aber ich liebe es – schon allein weil einem schön warm wird. Haferbrei esse ich im Winter fast jeden morgen, in ganz verschiedenen Zubereitungen. Anfangs habe ich ihn im Topf gekocht (Nachteil: Zeit, Spülen), mittlerweile wird er in der Mikrowelle genau so gut. Das ist die einfachste Variante: 3-4 EL zarte Haferflocken (am besten Kölln-Schmelzflocken) in ein Müslischälchen geben und Milch dazu. Dann in der Mikrowelle kurz aufkochen lassen (ca. 90 Sekunden). Umrühren, ganz wenig Salz dazu und einen TL Honig und noch mal in die Mikrowelle (ca. 60 Sekunden). Währenddessen kann man Obst schneiden. Die Zeit ist natürlich von der Milchmenge abhängig und man muss es einfach ausprobieren und vielleicht noch ein wenig Milch dazu geben, wenn es zu dick wird. Für die Leute, die sparen wollen und keine Vorurteile gegen Haferbrei haben: Ein Frühstück kostet ca. 15-20 Cent und ist nebenbei noch gesund, da Vollkorn, wenig Fett, viele Ballaststoffe und kein Zucker 😉 Vitamine in Form von Obst sollten natürlich dazugehören. Hier habe ich noch eine halbe Banane in Scheiben geschnitten und mit Zimt und Ingwer gewürzt.
Abendessen: Ein absolutes Basic-Rezept, in 15 Minuten auf dem Teller aber trotzdem super…
Nudeln mit Tomatensauce und Parmesan.
Die Sauce kommt mit Zwiebel, Tomaten, Salz und Pfeffer aus. Je nachdem was man so hat, kann man sie natürlich verbessern – ohne Parmesan läuft allerdings nichts.
Zutaten für 1-2 Portionen
200g Nudeln
1 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Dose Tomaten (gehackt oder geschält, dann muss man sie noch klein schneiden)
wer mag ein paar Kirschtomaten
Salz, Pfeffer
wer mag 1 EL Sojasauce, ganz wenig Zimt (gibt den letzten Pfiff, ich liebe es, man darf ihn nur nicht herausschmecken)
frisches Basilikum
Parmesan
Zubereitung
Die Nudeln in Salzwasser kochen. Währenddessen die Sauce zubereiten: Öl in einer Pfanne oder einem Topf erhitzen und die fein geschnittene Zwiebel anbraten. Dann die Dosentomaten dazugeben und ein paar Minuten leicht kochen lassen. Zwischendurch Kirschtomaten vierteln und unterrühren. Dann mit Salz und Pfeffer würzen. Sojasauce und Zimt unbedingt ausprobieren 😉 Das hat mir ein genialer Hobbykoch mal gezeigt und seit da an mache ich es immer weil es wirklich gut schmeckt. Zum Schluss noch Basilikum hacken und in die Sauce rühren. Nudeln abschütten, sofort auf den Teller, Sauce dazu und grob geriebenen Parmesan aufstreuen. Hmmm…
Ich liebe dieses Rezept. Meine Mutter hat es früher sehr oft gemacht und ich habe mich jedes mal total gefreut. Als sie es vor Weihnachten seit langem mal wieder gekocht hat, habe ich das Rezept abgeschrieben….und musste echt lachen…es ist kein Familienrezept, sondern stammt von einer Cannelloni-Packung (der Ausschnitt lebt dafür seit 20 Jahren) 🙂 Es ist absolut gut und einfach zuzubereiten.
Ich wollte Google noch eine Chance geben und habe etwas vergleichbares gesucht…ohne überzeugenden Erfolg. Spinat-Cannelloni sind zwar ganz nett, aber können hier nicht mithalten.
Schade, dass nicht auf dem Foto, aber natürlich gabs Rotwein dazu. Ein genialer Start in ein verlängertes Lernwochenende mit Geburtstagsbrunch, Sport und mal schauen was so kommt zwischendurch 😉
Zutaten für 2 Männer- oder 4 Frauenportionen
ca. 15 Cannelloni
Füllung
500g Rinderhackfleisch
2 Zwiebeln
1 Ei
2 EL Semmelbrösel
Salz, Pfeffer
Basilikum, Oregano
Sauce
50g Butter
50g Mehl
250ml Milch
250ml Gemüsebrühe
5 EL Tomatenmark
1 Dose gehackte Tomaten
Salz, Pfeffer
Parmesan
Zubereitung
Zwiebeln hacken und in etwas Öl anbräunen. Hackfleisch dazugeben und anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen. Abkühlen lassen, dann das Ei und die Semmelbrösel zufügen und alles vermengen.
Die Cannelloni mit der Hackfleischmasse füllen und in eine gebutterte Form legen.
Für die Sauce die Butter schmelzen und das Mehl anschwitzen. Unter Rühren Milch und Brühe zugeben. Mit Tomatenmark, Salz und Pfeffer abschmecken. Die gehackten Tomaten zufügen und kurz aufkochen lassen.
Die Cannelloni mit der Sauce völlig bedecken und mit Parmesan bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200° C 25-30 Minuten backen.
Gestern abend haben wir eine Freundin mit einer Geburtstagsparty überrascht. Ist glaube ich gelungen, obwohl nicht viel Zeit für die Vorbereitung war und Geschirr und Platz für alle grad eben gereicht haben 😉
Neben Bier gab es auch ein paar leckere Kleinigkeiten zu essen: italienischer Nudelsalat, Bacon-Muffins (danke liebe Rebecca, für dieses tolle Rezept!!), frisch gebackenes Baguette, Frikadellen, Käsespieße (von Harry mit Weintrauben, Mandarinen oder Minisalami), Oliven, Gemüse mit Dipp und zum Nachtisch Kuchen (danke Claudia!!).
Baguette
Ich wollte schon länger mal Baguette selbst machen…schon allein, weil man die Zutaten und Füllungen variieren kann und frisch gebackenes Baguette viel leckerer sein dürfte als gekauftes. Echt ärgerlich, dass ja vor einer Woche mein Mixer den Geist aufgegeben hat…also habe ich mal das Teig-Programm im Brotbackautomaten ausprobiert. Es hat doch ein wenig gedauert, aber ist sehr lecker geworden. Das nächste mal werde ich den fertigen Teig mit Wasser oder Ei einpinseln, damit die Brote schön braun werden.
Zutaten für 2 Baguettes
300ml Wasser
2/3 Würfel Hefe
1/2 TL Zucker
450g Mehl (Vollkornmehl wird sicherlich auch sehr lecker)
1 TL Salz
Die Hefe mit Wasser und Zucker anrühren. Entweder den Teig im BBA (Teigprogramm zubereiten) oder Mehl und Salz unterkneten und alles abdeckt eine halbe Stunde ruhen lassen.
Dann zwei Kugeln aus dem Teig formen und beide ausrollen (etwa 20 x 40 cm). Beliebig füllen: ich habe einmal Tomatenmark mit Käse und Kräutern sowie Walnüsse genommen.
Den Teig längs aufrollen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech lesen und noch eine halbe Stunde gehen lassen.
Bei 180° C 25 Minuten backen.
Nudelsalat
Das Rezept für den Nudelsalat ist von Chefkoch und total genial, daher gibt es ihn auch Ende November.
Zutaten
500g Nudeln
300g Fetakäse
300g Tomaten
80g Rucola
40g Pinienkerne
Salz, Pfeffer
10 EL Olivenöl
5 EL Balsamico
2 TL Senf
2 TL Honig
2 Knoblauchzehen
50g Parmesan
Nudeln kochen, abschrecken und abkühlen lassen.
Feta, Rucola und Tomaten klein schneiden.
Pininekerne ohne Fett anrösten. Parmesan grob reiben.
Zutaten für das Dressing verrühren, dabei die Knoblauchzehen pressen.
Nudeln, Tomaten, Rucola und Feta vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Kurz vor dem Essen das Dressing über den Salat geben sowie Parmesan und Pinienkerne untermischen.
Geräucherter Schinken schmeckt auch prima im Salat, kommt darauf an wie viele Vegetarier da sind 😉
Bacon-Muffins
Die Muffins sind tolle Partymuffins. Besonders mag ich den umwickelten Bacon, auch wenn es etwas aufwendig ist, die Muffinformen hiermit auszulegen. Wer Bacon mag kann nur diese Muffins mögen und sie sind absolut einen Versuch wert (auch wenn man sonst nur süße Muffins isst).
Zutaten für 12 Muffins
200g Bacon
1 Ei
80 ml Olivenöl
250 ml Buttermilch
250g Mehl
3 TL Backpulver
1 TL Zucker
1/2 TL Salz
Die Muffinformen fetten und ringsum mit einem Streifen Bacon auslegen.
Den restlichen Bacon in Streifen schneiden und knusprig anbraten.
Ei, Olivenöl und Buttermilch verquirlen.
Mehl mit Backpulver, Salz und Zucker vermischen und unter die Buttermilch-Öl-Masse rühren (nur kurz, so dass kein Mehl mehr zu sehen ist).
Dann den Teig in die Formen füllen und alles bei 180°C 20-25 Minuten backen.